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Exkursion "ökologische Pflege von Feldwegen und Feldrainen"

19.​06.​2026 von Uhr

- Wegränder, Graswege und Feldraine: Früher wertvoll, heute eine Herausforderung - 

 

Feldraine und Wegränder bilden wichtige Vernetzungs- und Lebensräume für viele Tier und Pflanzenarten und können eine hohe Artenvielfalt aufweisen. Sie dienen verschiedenen Vögeln, Nützlingen und Wildbienen als Habitat und schützen Böden vor Erosion und Austrocknung.  Während Feldraine und Wegränder früher als Futterquelle für die eigenen Nutztiere gemäht oder beweidet wurden und dadurch arten- und strukturreich blieben, stellt ihre Pflege heute eine große Herausforderung dar. Die derzeitige Pflege durch mehrfaches Mulchen ist oftmals bedingt durch Ansprüche von Freizeitnutzung oder der angrenzenden Bewirtschaftung und hat artenarme Grassäume oder sogar deren vollständiges Verschwinden zur Folge. 

 

Doch wie können wir die vielfältigen Herausforderungen angehen? Wir sind uns sicher, Lösungen finden sich nur gemeinsam. Bereits kleine Maßnahmen, können dabei einen großen Unterschied für einige Arten machen.

 

Bei einer Nachmittags-Exkursion in der Fläche laden wir euch zu einer Vorführung der Unterschiede von Mäh- und Mulchtechnik ein, wollen Vorteile und Bedeutung einer ökologischen Pflege beleuchten und über Lösungsansätze und Verwertungsmöglichkeiten des Schnittmaterials sprechen.

 

Termin:

19.06.2026 von 10 - ca. 13 Uhr in Homberg-Holzhausen

Genaue Infos zu Treffpunkt und Anfahrt entnehmen Sie bitte dem Einladungsflyer oder den QR-Codes, die auf dieser Seite verlinkt sind. 

Für nähere Infos und eine Aufnahme in unseren Fortbildungsverteiler kontaktieren Sie uns bitte unter

 

Einladungsflyer.pdf

 
Feldhasen nutzen strukturreiche Feldwege in der offenen Landschaft, deren Säume erst etwas später gemäht werden_LPV
Feldhasen nutzen strukturreiche Feldwege in der offenen Landschaft, deren Säume erst etwas später gemäht werden_LPV

Die Raupen des Tagpfauenauges sind auf Brennnesseln als Nahrungspflanzen angewiesen - Abschnitte während dieser Phasen stehen zu lassen, statt alles zu Mulchen, macht bereits einen Unterschied_LPV
Die Raupen des Tagpfauenauges sind auf Brennnesseln als Nahrungspflanzen angewiesen - Abschnitte während dieser Phasen stehen zu lassen, statt alles zu Mulchen, macht bereits einen Unterschied_LPV

Treffpunkt
Treffpunkt

Parkmöglichkeit
Parkmöglichkeit

 

Veranstaltungsort

Homberg-Holzhausen

 

Veranstalter

Landschaftspflegeverband Schwalm-Eder e.V.

Schulstraße 17
34590 Wabern

(05683) 923835

E-Mail:
lpv-schwalm-eder.de